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Wenn negative Gedanken und Gefühle beginnen, das Leben zu bestimmen, kann es passieren, dass der Alltag durcheinander gerät und man sich überfordert, ängstlich, unmotiviert u.v.m. fühlt. Noch immer sind Symptome, die nicht sichtbar sind, wenig etabliert, z.B. chronische Schmerzen, Depressionen, Angstörungen u.a. und häufig werden sie verheimlicht, runtergespielt oder belächelt und führen evtl. zum sozialen Rückzug und zum Unglücklich sein. Zu diesem Punkt sei nur gesagt, dass alles, was es an körperlichen und psychischen Symptomen gibt, psychische Ursachen haben kann und alle körperlichen und psychischen Symptome können auch eine organische Ursache haben. Insofern ist es immer notwendig, zuerst einen Arzt zu konsultieren und eine medizinische Ursachenforschung zu betreiben. Gibt es keinen organischen Auslöser, sollte an Psychosomatik gedacht werden und eine Psychotherapie ins Auge gefasst werden.

Warum ein Mensch psychisch erkrankt, kann viele Gründe haben. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass es keineswegs um die Be- oder Verurteilung gehen kann, denn jeder Mensch hat in jenem Moment sein individuelles Belastungsvermögen. Was für den einen Menschen zur totalen Erschütterung führt, kann ein anderer Mensch vielleicht unberührt überstehen. Das sagt aber nichts über die Schwere des Erlebnisses aus, sondern lediglich über das momentane Verarbeitungsvermögen, bzw. der Vulnerabilität eines Menschen. Dazu gehören seine Vorgeschichte, also frühere Erlebnisse, seine genetische Dispostion, seine derzeitige Grundbelastungssituation, vielleicht auch körperliche Beschwerden und vieles mehr.